Ideenmanagement 2.0: Kreativität auf Knopfdruck?
31.08.2009 14:47 von Madleine von Hohenthal
Die Kreativität und das Innovationsdenken der Mitarbeitenden in Unternehmen oder Organisationen auf Knopfdruck fordern, das ist Wunschdenken.
Kreativität kann auch durch das Ideenmanagement nicht erzwungen werden, sie muss von allein entstehen. Was wir machen können ist: wir können Grundbedingungen erzeugen, die Kreativität fördern. Kreativität selber herstellen kann man nicht. Wenn man zu Jemandem sagt, er soll heute kreativ sein und eine Idee zur Verbesserung seines Arbeitsumfeldes einreichen, dann wird er krampfhaft versuchen etwas zu machen, auch etwas was wohlmöglich gar nicht geht.
Bietet man den Mitarbeitenden jedoch genügend Raum für Ideen und die Möglichkeit sich in diesem frei zu entfalten, dann wecken Sie automatisch Interesse Verbesserungen zu schaffen. So kommen verschiedene Persönlichkeiten zusammen, die um die Ecke denken können. Zusammen ergeben sie die ideale Mischung, bei der Ideen entstehen und wachsen können. Kollaboration ist das Zauberwort.
Früher galt „der Kreative“ vielleicht im schwarzen Rollkragenpullover als „Ideenmacher“ - auch bei uns in der Werbung. jooyu will einfach viele potenzielle „Ideenmacher“ zusammen bringen? Um wirklich gute Ideen entstehen zu lassen – gerade im Ideenmanagement - braucht man mehr, als ein Individuum. Man braucht jemanden der den Anstoß gibt etwas zu verändern, jemanden der eigenes Wissen mitbringt um komplexe Probleme zu lösen, außerdem ist es wichtig das man Kontakte hat und Möglichkeiten bzw. Auswege kennt die einem weiter helfen, wenn man mit seinem Geistesblitz alleine nicht mehr weiter kommt. Alles in einer Person zu finden ist fasst unmöglich, deshalb ist der Wert der Ideen, der durch mehrere Mitarbeiter entsteht so hoch.
„ The crowd is wise “ Nur so kann erreicht werden, dass die Intelligenz aller Beteiligten größer wird, als die Anzahl der Mitwirkenden.



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